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Mente et Malleo

Geowissenschaften studieren

Die Geowissenschaften erforschen die Entwicklung der Erde und die des Lebens seit ihrer Entstehung bis heute. Wissenschaftliche Fragen zum globalen Wandel, zu Umwelteinflüssen und -risiken und zur Verfügbarkeit gefragter Rohstoffe können mit dem Verständnis der beteiligten Geoprozesse beantwortet werden.

Die geologische Untersuchung des Erdaufbaus und der oberflächennah auftretenden Gesteine liefern wertvolle Hinweise auf bisherige und zukünftige Prozesse (z.B. Vulkanismus, Tsunamis, Erdbeben, Klimawandel). Während geophysikalische Verfahren uns den Blick ins Erdinnere erlauben, geben geochemische Analysen Hinweise auf vergangene Abläufe, deren Spuren oft nur noch in den Gesteinen gespeichert sind. Das Verständnis hydrogeologischer Systeme in der oberen Erdkruste hilft die weltweite Trinkwasserversorgung zu gewährleisten. Mit der Entwicklung des Lebens in Abhängigkeit vom Lebensraum und Klima, auch mit Blick auf heutige Szenarien, beschäftigt sich die Paläontologie.

Geowissenschaften können in zwei Schritten studiert werden. Für das Bachelorstudium werden in der Regel drei Jahre benötigt. Dieser naturwissenschaftliche Bachelor ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, durch den sich inzwischen schon einige Türen in die Berufswelt öffnen. Die geowissenschaftliche Vertiefung findet im Master statt und hier bietet Bonn durch seine fachliche Vielfalt zahlreiche interdisziplinäre Spezialisierungsmöglichkeiten bei einer Studiendauer von zwei Jahren an. Der Masterabschluss bietet Zugang zu den meisten geowissenschaftlichen Berufsfeldern, die derzeit gute Berufsassichten und gesellschaftliche Relevanz zeigen. Zugleich kann dieser Abschluss auch das Sprungbrett in die Forschungswelt sein. Die Promotion, die zum Dr. rer.nat. im Bereich der Geowissenschaften führt, ist der erste Schritt auf dieser forschungsorientierten Laufbahn.

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