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Die verschiedenen Gesteinsarten

Die Geologie hat verschiedene Gesteinstypen definiert, wie zum Beispiel Kalksteine, in denen ihr mich und die anderen Rudisten finden könnt.

Die Kalksteine werden unter Anderem zusammen mit Sandsteinen und Tonsteinen als Sedimentgesteine bezeichnet. Neben dem Sedimentgestein gibt es zwei andere Gesteinstypen: die magmatischen und die metamorphen. Die metamorphen Gesteine, die in der Gegend von Bonansa und in den Nachbargebieten leider nicht sichtbar sind, stellen die Verformung von sedimentär und magmatischer Gesteinen dar, die sich durch den Druck und die hohen Temperaturen im Untergrund verändert haben.

Die Sedimentgesteine

Diese Gesteinsart entsteht durch die langsame Ablagerung von Sand, Erde und Kalziumkarbonat. In tausenden und millionen von Jahren verwandeln sich auch solche "weichen" Materialien in festes Gestein, wie wir es heute sehen. Offensichtlich gibt es mehrere Gesteine, die als Sedimentgesteine klassifiziert und unterschieden werden können.

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Schluff- und Tonstein in einem proximalen Bereich eines Flusses mit einem abgerundeten Kiesel (Dropstone), abgelagert durch Sturz vom Ufer oder durch Überflutungstransport (Ort: Laspaúles, Foto Sebastian Geominy).

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Gut geschichteter Sandstein mit typischen Schrägschichtungsstrukturen, die sich durch die mehrfache Ablagerung von Dünen mit unterschiedlicher Neigung oder Strömung gebildet haben (Ort: Abella, Foto Sebastian Geominy).

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Typische, überkippte Flusszyklusablagerung mit durch Wasserkraft gut abgerundeten Konglomerat, das „auf“ einem mittelkörnigen Sandstein liegt (Ort: Laspaúles, Foto Sebastian Geominy).

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Konglomerate, komponentengestützt bis zu sandiger Matrix, die sich auf das Hauptbett eines energiereichen Flusses beziehen, der die Kiese gut abgerundet hat (Ort: Alins, Foto Sebastian Geominy).

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Verwitterter mittelgrobkörniger Sandsteinblock mit schwarzen Lutiten in einer grau-gelblichen Matrix, typisch für Ablagerungen einer Küstenregion (Ort: Bonansa, Foto Sebastian Geominy).

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Wechselfolge von kalkigen und merglig-sandigen Schichten, die durch marine Transgressionszyklen in einem flachen Meer mit turbulenten Sedimentströmen vom Kontinent erzeugt wurden (Foto Sebastian Geominy).

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Massiver grauer Kalkstein mit Muschelresten und Rudisten. Solche Fossilien sind charakteristisch für ein flaches und ruhiges Meer, in dem die Kalziumkarbonatablagerung stattgefunden hat (Ort: Bonansa, Foto Sebastian Geominy).

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Überreste eines porösen Kalksteins, auch Travertin genannt, die durch die chemische Ausfällung von Kalziumkarbonat in Bereichen von Wasserfällen oder kleinen Seebecken entstanden sind (Ort: Neril, Foto Sebastian Geominy).

Die vulkanischen Gesteine

Die Familie dieser Gesteine ist durch Vulkanausbrüche entstanden. Aus einem vor vielen Millionen Jahren aktiven Vulkanismus in der Nähe entstanden die heute als Erill Castell Vulkanite bezeichneten Gesteine. Die Gesteine dieses Vulkans sind sehr dunkel und enthalten eine große Menge an Mineralen. Einige der Vulkangesteine sind entlang der Straße sichtbar, die von der Eremita Santa Llúcia nach Laspaúles führt.

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Ignimbrit-Aufschluss, gekennzeichnet durch längliche vulkanische Komponenten entlang des Transportflusses, der durch einem pyroklastischen Storm im Rahmen eines Vulkanausbruchs entstanden ist (Ort: Laspaúles, Foto Abdullah Dakkak).

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Vergrößerung des gescherten Andesitaufschlusses mit weißen Feldspäten in dem gesamten Gestein, der aus einem sauren Lavastrom stammt (Ort: Laspaúles, Foto Abdullah Dakkak).

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Tuffablagerung mit Basalten und Lavastücken, die entlang der Flussströmung ausgerichtet sind. Aufgrund dieser Ausrichtung wird eine zurückliegende Überflutung angenommen (Ort: Coll d´Espina, Foto Sebastian Geominy).

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Abgerundete Basaltbombe in einem kieseligen Tuffstein. Der pyroklastische Strom, der heute den Tuffstein bildet, hat die Basaltbombe aus dem Vulkan transportiert (Ort: Laspaules, Foto Abdullah Dakkak).

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Tuff mit Lavastücken und Basalten in einer grauen Aschematrix eigebettet. Im pyroklastischen Strom hält die Aschematrix die einzelnen Bestandteile des heutigen Gesteins zusammen (Ort: Abella, Foto Sebastian Geominy).

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Ablagerung von schwarzem "Pillow Lava" Basalt; Der Ursprung dieser "Lavakissen" ist auf den Kontakt der gerade ausgebrochenen heißen Lava mit kaltem Wasser zurückzuführen (Ort: Abella, Foto Sebastian Geominy).

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Grauer Tuff mit eckigen Basaltxenolith und grünem Kontakthalo, der aus der Vulkanleitung herausgerissen wurde und dann in dem pyroklastischen Strom transportiert wurde (Ort: Laspaúles, Foto Abdullah Dakkak).

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Detail eines sehr vesikulär dunkelgrau-schwarzen Basalts; Diese Löcher (Vesikel) sind Spuren des Gases, das während des Abkühlens des Magmas in die Atmosphäre freigesetzt worden ist (Foto Mario Valdivia Manchego).

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