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Geländearbeit

Geländeveranstaltungen sind praktische Übungen zu allgemeinen oder speziellen geologischen Themen im Gelände. Dabei wird das theoretisch erworbene Wissen aus Vorlesungen und Übungen in der Praxis angewendet und digital mit bereits vorhandenen Informationen abgegeglichen. Die Geländearbeit ist daher eng mit dem Umgang mit Geodaten und Software vernüpft. Geologie ist eine Wissenschaft "zum Anfassen" und kann nicht nur theoretisch erlernt werden, da die Gesteinsansprache und das Erkennen sowie Interpretieren von geologischen Strukturen ein wesentlicher Bestandteil der Berufsausbildung sind. Für den sicheren Umgang bei Geländearbeiten ist eine große Menge an Erfahrung notwendig, die nur über Geländeveranstaltungen vermittelt werden kann. Daher wird am Institut für Geowissenschaften und Meteorologie  ein großes Augenmerk darauf gelegt, dass möglichst viele Geländeveranstaltungen in sämtlichen Fachbereichen angeboten werden können. In vielen Fällen ist eine Geländeveranstaltung fester Bestandteil eines Moduls, da nur so das Modulthema umfassend gelehrt und erlernt werden kann. Geländeveranstaltungen lassen sich in drei Kategorien einteilen:

 

Exkursionen

dienen der Umsetzung theoretischer Grundlagen am Anschauungsobjekt im Gelände. Ziel dieser Veranstaltungsart ist es, die Komplexität der natürlichen Gegebenheiten vor Ort mit Hilfe theoretischen Hintergrundwissens zu erkennen und zu verstehen. Exkursionen bieten einen klassischen Lehrcharakter. Beobachtung und Interpretation der besuchten Lokalitäten werden in einem Protokoll festgehalten.

 

Geländeübungen

Auch hier werden theoretische Kenntnisse der Teilnehmer am Anschauungsobjekt im Gelände umgesetzt. Die Geländeübungen beinhalten jedoch die selbständige Vorbereitung und Lösung von Fragestellungen vor Ort. Im Rahmen von geophysikalischen und hydrogeologischen Geländeübungen werden Messungen im Gelände durchgeführt und ausgewertet, bei strukturgeologischen und sedimentologischen Geländeübungen steht die Aufnahme und Interpretation von geologischen Strukturen, bei Lehrgrabungen die Fossilbergung im Zentrum.

 

Geologische Kartierungen

Geologische Kartierungsübungen sind spezielle Geländeübungen, bei denen die Teilnehmer in 2er-Gruppen jeweils ein Gebiet von ca. 4-6 Quadratkilometern eigenständig geologisch aufnehmen und die Ergebnisse in einer geologischen Karte und einem Kartierbericht festhalten.

Geologische Kartierung

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Geländeübung

 

Exkursionen

 
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